



Gerberau – Wohnen im Park
Die neuen baulichen Strukturen fügen sich in einen öffentlichen Quartierspark ein, der südlich der Autobahn in den Allacher Forst übergeht. Die Parkerschließung orientiert sich an vorhandenen Erschließungs- und Vegetationsstrukturen. Die öffentliche Parkanlage nimmt gemeinschaftlich genutzte Flächen für Kinder- und Jugendspiel auf. Durch die Einbindung des erhaltenswerten Baumbestandes im Südwesten und der hochgewachsenen Allee im Zentrum, sowie durch die Integration wichtiger Fußverbindungen im Westen, des Weges „Gerberau“ im Norden und der Fußwege im Süden zum Allacher Forst, fügt sich das neue Quartier perfekt und selbstverständlich in die umgebenden Grün- und städtebaulichen Strukturen ein.
Wegen des hohen Grundwasserspiegels werden die notwendigen Stellplätze in einem Gebäudesockel integriert. Um eine Barrierewirkung auszuschließen, wird leicht abgesenkt gegründet und mit dem anfallenden Aushub das Gelände entlang der Sockelkanten aufgefüllt, sodass eine Sockelhöhe von etwa 1.40 m entsteht, welche die Raumkanten der Wohnhöfe und das Plateau definiert. Wohnungsbezogene halböffentliche Freiräume mit Kleinkinderspielflächen und Aufenthaltszonen befinden sich auf dem Plateau, das die Wohnbebauung miteinander verbindet. Der Sockelbereich wird zur belebten Begegnungsfläche. Punktuell werden die Gemeinschaftsflächen der Höfe durch private, abgeschirmte Terrassenzonen gegliedert.

Platzierung: 1. Preis
Realisiertes Projekt
Jahr: 2010
Ort: München
Fläche: 31450 m²in Zusammenarbeit mit Goetz Hootz Castorph Architekten, München