





Weißes Quartier an der St. Martin Straße
Maßgebliches Projektziel ist die Herstellung differenziert gestalteter Freiräume für Fußgänger und Radfahrer. Dem Schwammstadt- Prinzip folgend gliedern versickerungsoffene, den vorherrschenden Fußgänger- und Radfahrerströmen folgende Grünflächen die Erschliessungsräume der Fußgängerpasserellen, sowie der Platz – und Hofräume. Eine Vielzahl von baurechtlich geforderten Rettungswegen und Aufstellflächen für die Feuerwehr werden unauffällig in das Gesamtkonzept eingebunden. Die Verwendung versickerungsoffener Pflasterbeläge leistet einen zusätzlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Ein Wasserbecken mit Fontänen befördert neben seiner kühlenden Funktion auch einen wichtigen gestalterischen Beitrag. Der vorhandene Baumbestand wird in das Gestaltungskonzept integriert und durch zahlreiche Baumneupflanzungen klimaresilienter Baumarten ergänzt. Zur Erhöhung der Biodiversität werden neben Rasen- und Wiesenflächen umfangreiche standortgerechte Stauden- und Gräserpflanzungen etabliert. Baumrigolen leisten einen wertvollen Beitrag zur einer langfristigen und nachhaltigen Entwicklung der Baumstandorte. Ein umfangreiches Ausstattungskonzept bietet den NutzerInnen und der umliegenden Bevölkerung Aufenthaltsmöglichkeiten zur Kontemplation, des Zusammenkommens und der Kommunikation.
Ein durchgängiges Farb- und Materialkonzept, wie auch ein insektenfreundliches Lichtkonzept findet perimeterübergreifend Anwendung und sorgt für ein durchgängiges kontextuelles Erscheinungsbild. Sämtliche Dach- und Oberflächenwasser werden dem projektübergreifenden ökologischen Kriterienkatalog folgend auf dem Plangrundstück über Rigolen versickert resp. über offene Grün- und Pflanzflächen verzögert dem Grundwasser zugeleitet.

Jahr: 2025
Ort: München
Fläche: 11.200 m²